Wissenswertes für junge Menschen
Was finde ich in einem Jugendberatungshaus? | mehr ›››
Die Jugendberatungshäuser bieten dir eine persönliche Beratung, in der deine gesamte Lebenssituation Berücksichtigung findet. Ausgangspunkt sind deine Interessen und Ressourcen, oberstes Ziel ist der individuell passende Ausbildungsplatz.
Bei uns findest du:
- Anregungen zur Berufsorientierung
- Hilfe bei der Praktikumsplatzwahl und -suche
- Unterstützung bei der Berufsfindung
- Beratung bei Schwierigkeiten in der Schule und/oder Ausbildung
- Informationen über Angebote und Wege des berufsbildenden Systems
- Anleitung zu Ausbildungsplatz- und Arbeitssuche
- Unterstützung bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen
- Vorbereitung auf Einstellungstest und Vorstellungsgespräch
- Anleitung und Hilfestellung bei der Nutzung der sozialen Infrastruktur
- Im Bedarfsfall Begleitung zu Ämtern und Institutionen
Die Jugendberatungshäuser arbeiten im Auftrag des Jugendamtes Mitte von Berlin. Die Beratung und Begleitung ist natürlich freiwillig und vertraulich.
Jugendhilfe - Jugendberatung; Was ist das eigentlich? | mehr ›››
Jugendhilfe fördert Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung und hilft jungen Erwachsenen in besonderen schwierigen Situationen. Sie unterstützt Eltern und andere Perso¬nensorgeberechtigte bei der Erziehung ihrer Kinder.
Die Pflichten der staatlichen Organe und die Ansprüche der Bürger sind im Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG - SGB VIII) geregelt, Der Staat hat insbesondere die Gemeinden und Städte rechtlich dazu verpflichtet, aktiv Angebote für Kinder, Jugendliche und Eltern bereitzustellen.
Diese Angebote sind einerseits allgemeiner Art, wie z.B. Kinderbetreuung und Jugendarbeit. Andererseits gibt es viele Angebote, die in besonders schwierigen Lebenssituationen Unterstützung bieten, wie z.B. Hilfe für Alleinerziehende, Hilfe im Falle von Scheidung, Betreuung von Kindern in Notsituationen, Beratung, Unterbringung außerhalb der Familie, Unterstützung bei der Berufsausbildung und andere.
In den letzten Jahren ist der Bedarf von Kindern und Jugendlichen an Unterstützung bei der Bewältigung aktueller Problemsituationen gestiegen, so u. a. beim Übergang von Schule in Ausbildung und Beruf.
Die Jugendberatungshäuser in Berlin-Mitte stehen deshalb ihren Nutzern mit Rat und Tat zur Seite, z. B. bei der Frage der Berufswahl, hei Bewerbungsschreiben und unterstützen sie bei der Suche nach der benötigten Information bzw. Hilfe.
Die Jugendberatungshäuser kooperieren mit Schulen, der Berufsberatung, dem Jobcenter, dem Jugendamt und Jugendhilfeeinrichtungen oder anderen speziellen Beratungsstellen, zu denen sie bei Bedarf dann Kontakt herstellen.
Jugendberufshilfe - Jugendberatung; Was ist das eigentlich? | mehr ›››
Für die meisten Jugendlichen ist der Übergang von der Schule in eine Berufsausbildung und im Anschluss daran in eine entsprechende Beschäftigung beschlossene Sache. Vielen gelingt auch der Übergang von der Schule auf einen Ausbildungsplatz einiger¬maßen reibungslos.
Für viel zu viele Jugendliche
jedoch ist die Erfahrung in der
Schule und bei der vergeblichen
Lehrstellensuche ein einziger
Frust.
Ohne eine Förderung und
Unterstützung können sie ihre
Schulprobleme nicht lösen, einen
beruflichen Ausbildungsplatz nicht
finden, die Schwierigkeiten während
der Ausbildung und in der
Berufsschule sowie die
Beschäftigungssuche nicht
bewältigen.
Neben dem Arbeitsamt ist das Jugendamt mit den gesetzlichen Möglichkeiten der Jugendsozialarbeit in der Lage, Jugendlichen bei besonderem Bedarf die erforderliche Förderung und Unterstützung zu geben.
Unter Jugendsozialarbeit ist ganz
allgemein zu verstehen:
Auf Schule, Ausbildung und Beruf
bezogene sozialpädagogische
Unterstützungen und Angebote für
die diesen Bereichen
benachteiligten jungen Menschen.
Bei individueller Beeinträchtigung
und sozialer Benachteiligung eines
junger Menschen ist das zuständige
Jugendamt nach dem Kinder- und
Jugendhilfegesetz zu
sozialpädagogischen Hilfen
verpflichtet.
Ziel dieser Hilfe ist die
Förderung und Unterstützung der
schulischen und beruflichen
Ausbildung sowie die Eingliederung
in die Arbeitswelt und die soziale
Integration.
Wenn du Fragen hast, wende dich doch an uns.
Fragen, die mir helfen können meine Berufsrichtung zu finden | mehr ›››
Mit diesen Fragen kannst du dich entweder alleine oder mit einer Person deines Vertrauens beschäftigen.
Um dir die Fragen beantworten zu können, ist auch die Erinnerung an Zeiten, als du noch jünger warst, hilfreich.
- Was macht dir Spaß?
- Was machst du gerne? Was hast du früher gerne gemacht?
- Was kannst du besonders gut?
- Welche Hobbys hast du? Was machst du gerne in deiner Freizeit?
- Welche Interessen hast du?
- Worüber freust du dich?
- Worüber lachst du?
- Was ist dir ganz wichtig?
-
Was sind deine besonderen
Fähigkeiten?
Wo und wie konntest du sie schon einsetzen?
Könntest du diese Fähigkeit auch anders/in anderen beruflichen Zusammenhängen nutzen? - Wen könntest du aus deinem Freundes-, Verwandten- oder Bekanntenkreis zu deinen Fähigkeiten befragen?
Das Bewerbungsanschreiben | mehr ›››
Absender: (deine
Anschrift)
Datum:
Adresse: (Muster
GmbH)
Betreffzeile:
(Bewerbung für einen
Ausbildungsplatz als
Schraubendreher)
Anrede:
Sehr geehrte(r) Frau Muster / Herr
Muster oder Sehr geehrte Damen und
Herren
Kontaktaufnahme:
Mit dem ersten Satz deutlich
machen, dass du persönlich
interessiert bist und dich über den
Ausbildungsplatz informiert
hast.
Angaben zur eigenen
Person, derzeitiger
Stand:
in der Schule, Schulabschluss wann
und wo gemacht
Grund der Bewerbung und
eigene
Qualifikationen
Anforderungen müssen klar
sein
Warum willst du den
Ausbildungsberuf erlernen?
eigene Fähigkeiten und praktische
Erfahrungen
Schlußsatz:
Bitte den Betrieb um einen
persönlichen Vorstellungstermin.
Mit freundlichen Grüßen
deine Unterschrift
Anlagen: benenne, welche Anlagen
beigefügt sind
Zu vollständigen schriftlichen Bewerbungsunterlagen gehören:
-
Das
Anschreiben,
in dem du deine persönlichen Fähigkeiten und fachlichen Kenntnisse beschreibst und begründest, warum du dich für diesen Ausbildungsberuf in diesem Betrieb bewirbst. -
Der
Lebenslauf,
in dem du tabellarisch deinen schulischen Werdegang mit (voraussichtlichem) Abschluss, absolvierte Praktika, ehrenamtliche Tätigkeiten, besondere Kenntnisse/Sprachkenntnisse und Hobbys (wenn ein Bezug zum Ausbildungsberuf besteht oder sie z.B. etwas über deine Ausdauer oder Durchhaltefähigkeit aussagen) darstellst.
Ein Bewerbungsfoto darf nach dem neuen Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) zwar nicht mehr gefordert werden, ist in der Praxis jedoch oft noch üblich. - Zeugniskopien vom Halbjahres- und/oder Abschlusszeugnis
-
Kopien von Zeugnissen
oder Bescheinigungen
über
Betriebspraktika
Ferienjobs, ehrenamtliche Tätigkeiten oder andere berufliche Tätigkeiten (z. B. Berufsvorbereitung)
Kurse, die einen Bezug zur Ausbildung haben
Die Anforderungen an
Bewerbungsunterlagen können
unterschiedlich sein.
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